„Windräder machen uns krank“: Ein Paar aus Holtgast verlässt sein Haus

Viele Menschen wollen zwar Energie aus Windkraft, WOHNEN will aber niemand wirklich gerne neben so einer Anlage. Hermann Oldermann und Insa Bock behaupten: „Die Windräder machen uns krank“.

Welche Beschwerden sie haben, sehen Sie im Video.

Die Beschwerden kamen offenbar mit den neuen Windrädern

Es fing laut dem 62-Jährigen schleichend an und wurde immer schlimmer: Das Paar wusste erst nicht, woher die Beschwerden plötzlich kamen. Denn seit 1994 leben die Holtgaster mit einem Windpark vor der Tür. Als der Betreiber aber neue Anlagen gebaut habe, sei plötzlich alles anders gewesen. Ab dann kamen Oldewurtel und Bock in ihrem Haus kaum noch zur Ruhe.

Auch die Nachbarn schlafen nicht mehr zuhause

Auch Hero Gerdes, ein ehemaliger Landwirt aus der Nachbarschaft, leidet unter ähnlichen Symptomen. Auch die Tiere auf dem Hof, den inzwischen sein Sohn übernommen hat, verhielten sich auffällig. Sie “machen einen müden Eindruck, laufen geschafft durch die Gegend, lahmen”, erzählt Gerdes. Früher sei das nicht so gewesen. Auch er hat sein eigentliches Schlafzimmer inzwischen aufgegeben. “Wir schlafen in der Regel nachts im Ferienhaus”, erklärt er. Das sei zwar lästig, dort könne man aber besser schlafen, als in unmittelbarer Nachbarschaft zum Windpark.

Können Windräder wirklich krank machen?

Alles Einbildung oder kann es wirklich sein, dass Windräder Anwohner gesundheitlich beeinträchtigen? Das lässt sich so genau gar nicht sagen, meint RTL-Medizinexperte Dr. Christoph Specht. “Man hat noch viel zu wenig Studien”, erklärt er. Fakt sei aber: “Windräder senden in der Tat einen Schall aus und zwar einen sogenannten Infraschall, das heißt, einen Schall, den man so nicht hören kann”, so Dr. Specht. Außerdem sei nachgewiesen worden, dass zumindest manche Menschen diesen tieffrequenten Schall tatsächlich spüren können. Die Probanden hätten nichts gehört, aber beschrieben, dass sie Schwingungen im Körper spüren würden. Auch klar ist: Es gibt messbare Effekte, wenn man Zellen dieser Art von Schall aussetzt. “Man hat Untersuchungen gemacht – an verschiedenen Organsystemen, zum Beispiel auch an Herzmuskelzellen”, sagt Dr. Specht. “Die hat man mit Infraschall beschallt und dabei festgestellt, dass tatsächlich die Fähigkeit der Muskeln, sich zusammen zu ziehen, gelitten hat.” Ob und wie sich Infraschall auf den gesamten menschlichen Körper auswirkt, sei allerdings nicht systematisch erforscht.

Carmen Gocht 

Quellen: rtl.de

Unser Reporter auf der Freizeitmesse abf

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