Windkraft und Geldgier: Tödliche Gefahr für unsere Avifauna

Windkraft und Geldgier: Tödliche Gefahr für unsere Avifauna

Von Vogelmord und Vogelschutz – Von Verschwundenen Horsten und Schutzprogrammen

Rotmilan, Wiesenweihe, Mornellregenpfeifer und Kiebitz überall, wo Windkraft naht in großer Gefahr

Rotmilan-Horst in Milda verschwunden: Bürgerinitiative erstattet Anzeige

Der Verdacht ist schwerwiegend: Wurde der Horst eines Rotmilans von Windkraftbefürwortern zerstört?
Das vermutet die Bürgerinitiative „Windkraft mit Abstand“ in Milda im Saale-Holzland-Kreis.
20. April 2017

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Rotmilan-Horst-in-Milda-verschwunden-Buergerinitiative-erstattet-Anzeige-795363890

Osthessen News – Text + Video
22.02.17 – HÜNFELD

Mitten im Dammersbacher Wald

Profitgeier am Werk? – Drei Rotmilanhorste spurlos verschwunden

Breite Schotterpisten führen in den Wald, mittendrin drei über 200 Meter hohe Windkraftanlagen. Die Energiewende ist auch in der Vorderrhön angekommen. Zwischen Dammersbach und Hofbieber ist die Entrüstung groß – ein laufendes Klageverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Und doch droht weiteres Ungemach. Laut der Ausweisung der Vorranggebiete sind 21 weitere Windräder möglich. Was die Menschen in dem rund 460 zählenden Hünfelder Stadtteil Dammersbach und die Naturschützer außerdem stocksauer macht: In jümgster Zeit sind drei Rotmilanhorste spurlos verschwunden – kaum zu glauben.

Alles lesen und Video ansehen:
http://osthessen-news.de/n11552533/profitgeier-am-werk-drei-rotmilanhorste-spurlos-verschwunden.html

NDR.de und NDR 1 – Stand: 07.03.2017 Landkreis Vorpommern-Greifswald -bereits 16 Fälle im LK

Erneut Baum mit Rotmilan-Horst gefällt

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist erneut ein Nest des unter Naturschutz stehenden Rotmilans zerstört worden. Nach Polizeiangaben fällten Unbekannte zwischen Zinzow und Boldekow mehrere Bäume – auf einem davon hatte sich ein Tier ein Nest gebaut. In der Nähe der gefällten Bäume fand die Polizei außerdem das Skelett eines Rotmilans.
Mindestens 16 Vorfälle im Kreis Vorpommern-Greifswald
[…]
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind inzwischen mindestens 16 Vorfälle bekannt, bei denen Nester von Greifvögeln mutwillig zerstört wurden. Zuletzt hatten Unbekannte in der Nähe von Ferdinandshof einen Baum mit dem Nest eines Rotmilans gefällt. In dem Gebiet soll ein Windpark entstehen. Ein Rotmilan-Horst im Umkreis von 1.000 Metern würde dies verhindern.
Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen
Der Sprecher des Kreises, Achim Froitzheim, warnte ausdrücklich vor dem Fällen von Bäumen mit Nestern. Das schaffe keine Planungsfreiheit. Der Schutzstatus der Tiere in dem Gebiet bleibe bestehen. Beim Rotmilan sind es drei Jahre, beim vom Aussterben bedrohten Schreiadler sogar zehn Jahre. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ist die Horstzerstörung eine Straftat und kann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden

Text und Video:
http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Erneut-Baum-mit-Rotmilan-Horst-gefaellt,horst222.html

Verein für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e. V.
Windräder bedrohen Rotmilan, Wiesenweihe und Mornellregenpfeifer
Viele informative Texte zum Vogelschutz!
http://www.vnv-hsk.de/joomla/

Der NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf
Deutschlandweite Daten sollen für besseren Schutz sorgen
Der NABU ruft ab sofort dazu auf, gesichtete Kiebitze über die Naturbeobachtungs-Webseiten Ornitho.de oder NABU-naturgucker.de zu melden. Mit der Aktion will der NABU mehr über die gefährdete Art erfahren.

Die Meldung von Kiebitzen ist möglich über:
www.ornitho.de
www.NABU-naturgucker.de
NABU-Naturgucker (vereinfacht, ohne persönliche Anmeldung)

Eine detaillierte Anleitung (PDF) finden Sie hier. Auf einer Übersichtskarte werden die Kiebitzmeldungen von Ornitho.de sichtbar sein.

Die erhobenen Daten werden im Rahmen des Projektes „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt verwendet werden. Im Zuge des Projektes erarbeiten das Michael-Otto-Institut im NABU und das Thünen-Institut für Ländliche Räume derzeit Schutzmaßnahmen für den Kiebitz in der normalen Agrarlandschaft. Um das Potential und die Relevanz der einzelnen Schutzmaßnahmen abschätzen zu können, werden Informationen zur Habitatpräferenz des Kiebitzes sowie zur aktuellen Verteilung des Kiebitzbestandes auf die verschiedenen Anbaukulturen wie Grünland, Mais, Wintergetreide und Zuckerrübe benötigt. Die über die Naturbeobachtungs-Plattformen erfassten Daten sind wichtig, um die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen auf Populationsebene abschätzen zu können. Das Ziel ist es zu ermitteln, wo Schutzmaßnahmen für Kiebitze ansetzen sollten und wie diese optimal ausgestaltet und umgesetzt werden können.

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